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Programm der letzten Veranstaltungen vor der Sanierung >> A4 pdf  >> Flyer S. 1 + 2
und weiter unten. Zusätzlich: Freitag, 5. Dez ab 20h : "guitars & voices" mit Git'Anna, Lonja goes wild, Jürgen Ufer 

WICHTIG: Terminkorrektur SIEBDRUCK:
Die Motive könnt ihr dann entweder digital uns bis Montag, 22. Nov., 12 Uhr an siebdruck@kubasta.de oder bis Freitag, 19. Nov., per Post an Kubasta e.V., Am Elbtunnel 2, 20457 Hamburg schicken.

Hallo liebe Leute


Ihr habt es in der Hand. Nachdem wir, der Verein Kunst Bauen Stadtentwicklung (KuBaSta) im Januar 2007 begonnen hatten, die Alte Pathologie des AK Eilbek für Kunst- und Kultur zu nutzen, nähern wir uns nicht nur dem Jahresende, sondern auch dem Ende des Programms. Wir freuen uns Euch einen vielseitigen Mix in der Vorweihnachtszeit anbieten zu können und wären entzückt, Euch begrüßen zu dürfen.

Wir haben uns auch diesmal wieder feine Sachen einfallen lassen. Montags gibt es Streifzüge durch die Kunst, Mittwochs Filme, die wir und hoffentlich Ihr auch schon immer mal wieder sehen wolltet. Natürlich gibt es den sportlich, vergnüglichen After Work Dance einmal im Monat und viel Neues: Die Hamburg – eigentlich weltweite - Premiere von 24h Public Painting, eine Woche, die im Zeichen des Jazz steht, Ideen zur Quartiersentwicklung, Geselligkeit, eben diese Entwicklung selber in die Hand zu nehmen und eine Ausstellung der besonderen Art.

Im kommenden Jahr wird die Pathologie saniert und umgebaut, so das sie danach für weitere kulturelle Aktivitäten und Geselligkeit Euch zur Verfügung steht. Der voraussichtliche, künftige Betreiber, die Pferdestall Kultur GmbH, wird sich, die Idee und das Konzept bestimmt zeitnah vorstellen und wir wünschen Ihnen alles Gute, Erfolg und viele Ideen von Eurer Seite.

Wir hatten eine schöne Zeit in dem alten Gemäuer und freuten uns immer auf Euren Besuch, die langen Nächte und die vielen Gespräche mit netten Leuten. Dafür im Namen des Teams vielen, vielen Dank.

Dank geht auch an den Bezirk Hamburg-Nord und dem Hamburger Senat, ohne dessen Förderung wir die Veranstaltungen, Ausstellungen und Experimente nicht hätten machen können. Barmbek-Süd und das Parkquartier Friedrichsberg ist nunmehr nicht nur ein Ort zum Wohnen, sondern auch zum Erleben von Neuem. Auch abseits von City, Schanze und Karoviertel kann Kunst einen Ort und ein Publikum finden. Als Teil der freien Hamburger Kunstszene freuen wir uns daher, Gelegenheit gehabt zu haben, Menschen mit aktuellen Aspekten der Bildenden Kunst und Kultur in Kontakt zu bringen. Wie ich hörte, tut das noch nicht mal weh. Besonderer Dank gilt besonders Kerstin Niemann von Filter, Plattform für internationale zeitgenössische Kunst, für drei wunderbare Ausstellungen und den Aktiven vom Kulturhaus Dehnhaide für Anregungen und Tatkraft.

Ihr findet uns aber auch weiterhin ... an spannenden Orten mit frischen Ideen in Hamburg und unter www.kubasta.de . Macht´s gut, wir sehen uns in p40. Spätestens am Freitag, 9.1.08 zum Abschiedsumtrunk.

Liebe Grüße von Mathias, Carsten, Bernhard, Rolf, Friederike, Ulli, Jan, Marc, Ulf, Rüdiger, Gila.... und den über 100 Mitwirkenden in diesem Jahr.


Die letzten Veranstaltungen vor der Sanierung.

Mo, 17. Nov 19h art safari. Kunst als Abenteuer
Di, 18. Nov 19h Siebdruck Workshop Teil I
Mi, 19. Nov 19h Filmabend: Vertigo - Aus dem Reich der Toten
Fr, 21. Nov 19h After Work Dance
So, 23. Nov 18h Quartiersstammtisch
Mo, 24. Nov 20h Vortrag: Jazz - and all that jazz
Di, 25. Nov 15h Siebdruck Workshop II
Mi, 26. Nov 19h Filmabend: Um Mitternacht
Fr, 28. Nov 20h The Chet Baker Story
Sa, 29. Nov 20h Jimmy Jazz: Weihnachtlicher Jazz Abend
Mo, 1. Dez 19h Kippenberger. Der Film
Di, 2. Dez 19h Historischer Computerspielabend Bomberman
Mi, 3. Dez 19h Filmabend: 2001 - Odyssee im Weltraum
Fr, 5. Dez 20h : "guitars & voices" mit Git'Anna, Lonja goes wild, Jürgen Ufer
Sa, 6. Dez 12h 24 Stunden Public Painting &
Sa, 6. Dez  20h live: Cyrus Ashrafi / days of delay (ambient-Konzert)"

So, 7. Dez 12h Frühstücksfinissage
Mo, 8. Dez 19h Bamberger Apokalypse
Di, 9. Dez 19h Entwicklung und Planung von Quartieren
Mi, 10. Dez 19h Filmabend : Alexis Sorbas
Fr, 12. Dez 19h Shotgun Architecture
So, 14. Dez 14h Frisbee und Pfannkuchen
Mo, 15. Dez 19h Rem Koolhaas. A Kind of Architect:
Mi, 17. Dez 19h Filmabend : Harold und Maude
Do, 18. Dez 14h Quartiersstammtisch & Roots-Reggae
Do, 8. Jan 19h Filmabend: Smoke & Blue in the face
Fr, 9. Jan 20h Abschiedsparty.

Anfahrt : U 2 bis Hamburger Straße, dann Holsteinischer Kamp entlang bis zum Ende (ca. 500 m), dann schräg links über die Straße. S 1 bis Friedrichsberg, dann durchs Krankenhaus Gelände bis Friedrichsberger Straße.

Kontakt: KuBaSta - Kunst Bauen Stadtentwicklung e.V., Repsoldstr. 45 / 20097 Hamburg / www.kubasta.de / info@kubasta.de / Mathias Lintl
Programm und weitere Informationen unter www.p-40.de



Mo, 17. Nov 08 // 19 Uhr // art safari. Kunst als Abenteuer.

6 Porträts. Filmische Dokumente voller analytischer Abenteuer und abenteuerlicher Analysen. Eintritt frei.

art safari Der Name ist Programm. Mit Ben Lewis, Kunstfreak und preisgekröntem Regisseur und Autor, begibt sich diese Reihe auf Großwildjagd in den Dschungel der zeitgenössischen Kunst und entdeckt ungewöhnliche Seiten an ebenso herausragenden wie umstrittenen Künstlern aus aller Welt. Lehrreich, aber nicht belehrend, witzig, aber nicht seicht, spürt Lewis unter anderem dem italienischen Bildhauer Maurizio Cattelan nach, der französischen Foto- und Aktionskünstlerin Sophie Calle, »Cremaster« Matthew Barney, dem spanischen Polit-Art-Provokateur Santiago Sierra, dem deutschen Biennale-Star Gregor Schneider sowie einem der wohl wildesten Künstler, den die Welt je gesehen hat, dem Belgier Wim Delvoye mit seinen tätowierten Schweinen.



Di, 18. Nov // 19 Uhr // Siebdruck Workshop Teil I

Der gelernte Siebdrucker Bernhard Ludwig führt in die Technik des Siebdruck ein und erklärt, wie man Motive entwickelt, damit diese dann die darauf folgende Woche gedruckt werden können.

Die Motive könnt ihr dann entweder digital uns bis Montag, 22. Nov., 12 Uhr an siebdruck@kubasta.de oder bis Freitag, 19. Nov., per Post an Kubasta e.V., Am Elbtunnel 2, 20457 Hamburg schicken.

Gedruckt wird auf fast allem. Ihr könnt dann eure eigenen Shirts mitbringen oder aus einem Katalog die passenden Artikel aussuchen. Geht natürlich auch auf Papier etc. Ideal für die Fertigung von ganz individuellen Weihnachtsgeschenken. Und das alles zum Selbstkostenpreis.


Mi, 19. Nov // 19 Uhr // Filmabend:
Vertigo - Aus dem Reich der Toten

USA, 1958. Regie: Alfred Hitchcock. Darsteller: James Stewart,
Kim Novak. Eintritt 3 Euro.

Ex-Polizist Scottie Ferguson leidet an Höhenangst. Einen seiner Kollegen hat dieser Umstand bereits das Leben gekostet. Seither verdient Scottie sich seinen Lebensunterhalt als Privatdetektiv. Eines Tages bittet ihn ein alter Freund seine Selbstmord gefährdete Frau Madeleine zu beschatten. Bei einem Selbstmordversuch rettet er ihr das Leben und verliebt sich in sie. "Vertigo ist wie Romeo und Julia oder Tristan und Isolde eine der großen Liebesgeschichten der Welt. Selten ist es Hitchcock wie hier gelungen, die Leinwand mit Emotionen aufzuladen, die menschlich wahrhaft und in ihrer Auflösung tragisch sind." (Hans Gerold, film-dienst)



Fr, 21. Nov // 19 – 24 Uhr // After Work Dance.


Einfach nur Tanzen. Eintritt frei.


So, 23. Nov // Ab 18 Uhr // Quartiersstammtisch

bei Lekker Essen: Eintritt frei.

Bei Gulasch, Semmelknödel, Spätzle und Rotkohl (Eis zum Nachtisch) kommen Alteingesessene und frisch hinzugezogene Bewohner ins Gespräch über Freiraumgestaltung, KiTas und was sonst so läuft.

Danach schaun wir „Tatort“ „Häschen in der Grube“



Mo, 24. Nov // 20 Uhr // Auftakt zu . Eine Woche Jazz.


Vortrag: Jazz - and all that jazz.

Heiko Langanke / Förderverein Jazzclub HH e.V. Eintritt frei.

Jazz ist wohl die amerikanischste Volksmusik, die um die Welt ging. Seine größte Zeit war die Swing-Ära, aber auch Dixieland und FreeJazz stehen assoziierend stets im Raum. Was ist denn nun aber Jazz? Tut er weh oder muss man ihn erst studieren? Und vor allem: was ist Jazz heute und hier?

Eine Reise durch ein eigenständiges musikalisches Universum - samt Musik, Bildern, Interpretationen...

2002 gründete sich der Förderverein Jazzclub Hamburg e.V. – Ziel in Hamburg einen unabhängigen Jazzclub von und für Musikinteressierte zu schaffen. Mitten im Bahnhof Harburg wurde das Stellwerk Wirklichkeit. Seither ist der einstige Warte- und Lehr-Saal im Bahnhof zu einem einzigartigen Jazzclub geworden. Und die Arbeit geht weiter. www.stellwerk-hamburg.de



Di, 25. Nov // ab 15 Uhr // Siebdruck Workshop II

Nun aber Siebe auf auf die Tische! Jetzt wird mit Druck gearbeitet. Eure Motive auf das, was ihr wollt. Auch Abends. Wer nicht druckt, der legt Musik auf. Platten oder CDs mitbringen.



Mi, 26. Nov // 19 Uhr // Filmabend: Um Mitternacht


Frankreich/ USA, 1986, Regie: Bertrand Tavernier, Musik: Herbie Hancock u.a. Eintritt 3 Euro.

Ein alternder, vereinsamter und alkoholgefährdeter Jazzmusiker (gespielt von Jazzveteran Dexter Gordon) kehrt 1959 in der Hoffnung auf ein Comeback aus den USA nach Paris zurück, wo er einst seine großen Erfolge erlebte. Durch einen Fan, der sich seiner annimmt, erfährt er jene Zuneigung und Geborgenheit, die er in seiner Musik beschworen hatte. Gemeinsam reisen die beiden später nach New York, wo der alte Mann die Erfahrung macht, dass ihm seine Tochter völlig fremd geworden ist.

Aus biografischen Elementen des Jazzpianisten Bud Powell, seines französischen Bewunderers und Förderers Francis Pudras und des Tenorsaxofonisten Lester Young rekonstruiert der französische Filmemacher Bertrand Tavernier die Atmosphäre um den Pariser Jazzclub 'Blue Note' und kontrastierend dazu den New Yorker Club 'Birdland'. Oscar 1986, Beste Musik: Herbie Hancock



Fr, 28. Nov // 20 Uhr // The Chet Baker Story -
gelesen von Rufus Beck


Um einem eigenwilligen Genre einen eigenen Stempel aufzudrücken, bedarf es schon besonderer Qualitäten. Chet Baker, Thelonious Monk und Charles Mingus besaßen diese – und zwar reichlich. Neben ihren einzigartigen Lebensläufen beschreiben die Hörbücher die musikalischen Entwicklungen der Künstler – anhand von repräsentativen Musikaufnahmen. Eintritt frei.



Sa, 29. Nov // 20 Uhr // Jimmy Jazz: Weihnachtlicher Jazz Abend

Michael Langkamp (trompete), Jakob Dreyer (bass) und Hendrik Meyer (gitarre) bringen Klassiker wie Winter Wonderland, Santa Clause is coming to town, Let it snow...
Eintritt 5 – 8 Euro
www.michaellangkamp.de/jimmys_jazz



Mo, 1. Dez // 19 Uhr // Kippenberger. Der Film.


Dokumentarfilm von Jörg Kobel, Deutschland 2005. Eintritt frei.

Martin Kippenberger zählt zu den vielseitigsten und produktivsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit. Mit überschäumender Energie erarbeitete er seit den 1970er Jahren bis zu seinem frühen Tod 1997 ein sehr umfangreiches Oeuvre, das von Malerei, Grafik und Plastik über Installation und Happening bis hin zu Ausstellungsorganisation und Buchpublikation nahezu alle Möglichkeiten des Kunstschaffens ausschöpft. Das Resultat: Anarchische und lebendige Infragestellungen von Gesellschaft, Kunstbetrieb und die energische Auslotung noch verbleibender Möglichkeiten der zeitgenössischen Kunst.

Bislang unveröffentlichtes Material gibt den Blick frei auf den privat recht scheuen Menschen Martin Kippenberger, dessen provozierendes Bild in der Öffentlichkeit immer wieder zu starken Kontroversen führte. Dieser Film geht am Beispiel Kippenberger der Frage nach, wie man den »Job« als Künstler in der Postmoderne bewältigen kann. Es kommen dabei neben der Familie auch Weggefährten zu Wort wie Diedrich Diederichsen, Gisela Capitain, Kasper König, aber auch heimliche Bewunderer wie Christoph Schlingensief.


Di, 2. Dez // 19 Uhr // Historischer Computerspielabend

Bomberman ist ein labyrinthartig aufgebautes Computerspiel, welches 1983 für das Sinclair ZX Spectrum entwickelt wurde. Wir spielen „Bomberman“ in der 1996er Version für Sega Saturn für 10 Spieler und reichlich Pizza !!! Eintritt frei.




Mi, 3. Dez // 19 Uhr // Filmabend: 2001 - Odyssee im Weltraum


Regie: Stanley Kubrick. Großbritannien/ USA, 1968. Eintritt 3 Euro

Auf dem Mond wird ein vier Millionen Jahre alter Monolith gefunden, der Signale in Richtung Jupiter sendet. Eine Expedition wird ausgerüstet, um das Rätsel zu lösen. An Bord des Raumschiffs "Discovery" sind die Astronauten Bowman und Pool, drei Wissenschaftler im Tiefschlaf und der superintelligente Computer HAL 9000. Kurz vor dem Ziel spielt HAL 9000 verrückt und bringt die Besatzung um, nur der Astronaut Bowman überlebt. In einer kleinen Raumfähre folgt er dem riesigen Monolithen. Bowman erlebt seine Wiedergeburt ...

"Kubricks fantastisches Kinoabenteuer vereint technische Utopie und kulturphilosophische Spekulation zu einer Weltraumoper von überwältigendem Ausmaß. Der kühne gedankliche Entwurf des Films (eine Entwicklungsgeschichte der Menschheit voller Skepsis und bitterer Ironie) wird mit nicht minder kühnen optischen Effekten und einer revolutionären Tricktechnik realisiert, die das Genre des Science-Fiction-Films in den folgenden Jahren entscheidend prägten." (Lexikon des Internationalen Films)


Fr, 5. Dez 20h : "guitars & voices"
mit
Git'Anna, Lonja goes wild, Jürgen Ufer





Sa, 6. Dez // 12 Uhr // Start 24 Stunden Public Painting.


Eine Hamburg Premiere. Die Idee ist eigentlich ganz einfach: über leere 100 Leinwände, Farbe, Pinsel und los geht’s. Für alle, die gerne mal wieder zum Pinsel greifen wollen oder eine Idee für ein feines Weihnachtsgeschenk haben. 50*50cm Leinwand mit Farbe = 5 €, 100 * 100cm Leinwand mit Farbe für 15 Euro. Mit dabei sind u.a. Karin Boine www.karin-boine.de, die einführt in eine spezielle Art des Selbstportraits und Katharina Jensen, expressive Malerin. Eintritt frei.

Sa, 6. Dez  //  20 Uhr //  live:
Cyrus Ashrafi / days of delay (ambient-Konzert)"





"Ab 20 Uhr begleitet uns Cyrus Ashrafi mit einem ambient-Konzert
in den Nikolausabend www.cyrusashrafi.com

Natürlich kann man auch Nachts malen ... doch um 12 Uhr am Sonntag ist Schluss.


So, 7. Dez // 12 Uhr // Frühstücksfinissage


Public Painting. Eintritt frei. Buffet 5 €.



Mo, 8. Dez // 19 Uhr // Bamberger Apokalypse &

Die Offenbarung des Johannes.
Eintritt frei.


Die Bamberger Apokalypse ist der einzige vollständig erhaltene ottonische Bilderzyklus zum letzten Buch der Bibel, „Die Offenbarung des Johannes“, eine der bedeutendsten Miniaturhandschriften des Mittelalters überhaupt. Das Werk entstand vor etwa 1000 Jahren in dem Bodenseekloster Reichenau. Die Bamberger Apokalypse wurde 2004 in die Liste des Weltdokumentenerbes der UNESCO aufgenommen www.johannes-apokalypse.de . Stilecht rezitiert von R J Schlagseite www.schlagseite.net



Di, 9. Dez // 19 Uhr // Entwicklung und Planung von Quartieren : Barmbek-Süd


Studierende der Hafencity Universität www.hcu-hamburg.de, Studiengang Städtebau präsentieren Ergebnisse ihrer Arbeit zum Thema: In einem städtbaulichen Konzept (strategisches Entwicklungskonzept) soll eine Zukunft für Barmbek-Süd entwickelt und dargelegt werden, die die Aufgaben des Quartiers benennt, ein Leitbild findet und den Weg zu dieser Zukunft beschreibt. Dabei sollte das Konzept beantworten, welche Bedeutung die lokal verankerte Ökonomie für die Qualität dieses Quartiers haben kann, welche Potenziale zur Quartierentwicklung in Gestalt, Ästhetik und Struktur von gebautem Raum und Freiraum liegen, und wie – bei einem sich zunehmend individualisierenden Leben – über die Organisation des menschlichen Zusammenlebens so etwas wie „Gemeinschaften“ entstehen kann. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf kulturellen und künstlerischen, sowie prozessualen/kommunikativen Ansätzen.

Der Dozent Dipl.-Ing. Martin Kohler und Studierende erläutern ihre Ideen anhand eines großen Modells.



Mi, 10. Dez // 19 Uhr // Filmabend : „Alexis Sorbas“
mit griechischen Essen.


Regie: Michael Cacoyannis. USA/ Griechenland, 1964. Musik: Mikis Theodorakis. Darsteller: Anthony Quinn, Alan Bates, Eintritt 3 Euro.

Basil, ein junger englischer Schriftsteller, hat von seinem Vater ein verlassenes Braunkohlebergwerk auf der Insel Kreta geerbt. Er entschließt sich, dorthin zu fahren und vor Ort einmal 'praktische Arbeit' zu leisten. In der Hafenkneipe lernt er den Makedonier Sorbas kennen, dessen ungestüme Vitalität und Emotionalität ihn faszinieren. Sorbas drängt sich Basil als Helfer auf und überredet ihn, das alte Bergwerk wieder in Betrieb zu nehmen. Die beiden werden Freunde. "Mit ausgezeichneten Darstellern und in kraftvollem Stil inszenierte Verfilmung eines Kazantzakis-Romans." (Lexikon des Internationalen Films)



Fr, 12. Dez // 19 Uhr // Shotgun Architecture.
Eine Ton- und Lichtinstallation von Justin Bennett


Ist es möglich Töne sichtbar zu machen? Was passiert mit unseren Gedankenprozessen und unserer emotionalen Wahrnehmung, wenn Klangbewegungen sich in einem Raum entfalten oder Töne gar manipuliert werden?

Gegenwärtig untersucht Justin Bennett den Klangverlauf von Kanonenschüssen in urbane Flächen und deren Architektur. Diese Art von Kartographie entfaltet viele Domänen des Ausdrucks. FILTER www.filter-hamburg.de hat Bennett zu einer raumspezifischen Installation in das P40 eingeladen, seiner ersten Einzelausstellung in Hamburg. Das P40 ist ein um die Jahrhundertwende entstandenes Gebäude mit einer ornamentalen Ziegelsteinfassade, einem Kuppeldach und hohen Wänden. Das Eilbeker Krankenhaus nutzte diesen Ort bis zu seiner Privatisierung als Pathologie. In dem letzten Jahrzehnt wurde das außergewöhnliche Gebäude für verschiedene Zwecke gebraucht.

Justin Bennett hat diese besondere Architektur mit Kanonenschüsse analysiert und deren Echo aufgezeichnet. Ein Schuss ist ein einfaches Tonelement. das wir im Allgemeinen erkennen und identifizieren können. Aber was passiert wenn die anfängliche Wahrnehmung getäuscht wird? Klangentfaltung und die Vorstellungskraft kann die Wahrnehmung eines physikalischen Raumes verschieben und einen imaginären Raum erschaffen. Shotgun Architecture at P40 ist das Ergebnis dieser Form von Interaktion, eine raum-spezifische Ton – und Lichtinstallation mit einer Serie von “Noise-Maps” (dt. Geräuschkarten)

Die Ausstellung ist eine gemeinschaftliche Zusammenarbeit mit dem niederländischen Publikationslabel Onomatopee. Zusammen mit dem Künstler produzierte Onomatopee eine 10 inch Schallplatte und Poster mit dem Titel Shotgun Architecture by Justin Bennett www.onomatopee.net

Öffnungszeiten: Mi., Sa., So.: 15 bis 1 Uhr. (geschlossen 24.12 und 31.12)



So, 14. Dez // 14 Uhr // Frisbee und Pfannkuchen


Zusammen mit Samy Schneider und Andre Westendorf machen wir einen Streif- und Wurfzug durchs neue Quartier. Wurftechniken werden erlernt Geschicklichkeit und Treffsicherheit auf die Probe gestellt.

Da der Bäcker William Russel Frisbie in Bridgeport (Connecticut / USA) an der amerikanischen Ostküste Torten in runden Kuchenblechen verkaufte und in den 1940er Jahren Kinder begannen mit den weggeworfenen Blechen zu spielen, gibt es nach dem Rundgang stilecht Pfannkuchen und Filme, die zeigen, was man alles mit diesem unscheinbaren Sportgerät alles anfangen kann.



Mo, 15. Dez // 19 Uhr // Rem Koolhaas


A Kind of Architect: Dokumentarfilm von Markus Heidingsfelder, Deutschland 2005. Eintritt frei.

Kaum ein Architekt hat in den letzten Jahren außerhalb der Architekturszene für so viel Aufsehen gesorgt wie Rem Koolhaas. Dem Holländer ging es nie um das einzelne »masterpiece«, sondern stets darum, zu provozieren und Spannung zu erzeugen. Die Seattle Library, die Casa da Música in Porto oder die Niederländische Botschaft in Berlin sind eindrucksvolle Beispiele einer Architektur, die mehr sein will als bloße Architektur. In Hamburg hat er den Entwurf für das Science Center in der Hafencity geliefert. Ob dieser Entwurf umgesetzt werden kann, soll demnächst entschieden werden. Die Bedeutung und das internationale Renommee des »Architekturdenkers« (Der Spiegel) bezeugen nicht zuletzt eine Professur an der Harvard-Universität und die Verleihung des Pritzker-Preises im Jahr 2000. Die Jury würdigte Koolhaas als »Visionär und Ausführer, Philosoph und Pragmatiker, Theoretiker und Prophet«.



Mi, 17. Dez // 19 Uhr // Filmabend : Harold und Maude


Regie: Hal Ashby. USA, 1971. Musik: Cat Stevens.
Darsteller: Ruth Gordon, Bud Cort

Am liebsten geht Harold auf Beerdigungen; ein Sportwagen, das Geschenk von der Mutter, wird kurzerhand in einen Leichenwagen umfunktioniert. Auf einem seiner Friedhofsbesuche macht Harold die Bekanntschaft der 80-jährigen Maude, die in einem abgestellten Eisenbahnwaggon lebt und auf den Jungen agil, lebensbejahend und vor allem aufrichtig wirkt. Gemeinsam erleben sie Stunden des Glücks. Durch seine Liebe zu ihr findet Harold ins Leben zurück und kann sich auch nach dem Tod seiner Freundin behaupten.

"Hal Ashbys sanft-anarchistische Komödie beschwört noch einmal die verträumte Lebenslust der amerikanischen Blumenkinder und profitiert vom Charme ihrer Hauptdarsteller, die inzwischen zu den unsterblichen Liebespaaren des neueren Hollywoodkinos gehören." (Lexikon des Internationalen Films)


Do, 18. Dez // Ab 14 Uhr // Quartiersstammtisch

zuerst Kekse backen und Klönen,

danach ab 18 Uhr :

Pure Stuff. Roots-Reggae


aus der Prima-Klima-Maschine www.pure-stuff.de präsentiert von Rolf Masuch, dem Organisator des einzigen Open-Air-Festivals für Reggae, Ska und Rocksteady in Hamburg www.spreehafenfestival.de. Eintritt frei.


Fr, 19. Dez // 19 – 24 Uhr // After Work Dance.


Einfach nur Tanzen. Eintritt frei.



Do, 8. Jan // 19 Uhr // Filmabend:
SMOKE und BLUE IN THE FACE


USA, 1994. Regie: Wayne Wang, Paul Auster. Darsteller: William Hurt, Harvey Keitel, Stockard Channing, Harold Perrineau jr., Forest Whitaker u.a.

Brooklyn 1990. Ein Tabakladen an der Ecke, der von vielen Menschen aufgesucht wird, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben. Doch einige Begegnungen verändern das Leben der anderen: Der Inhaber macht seit 14 Jahren an jedem Tag zur selben Tageszeit vor der Tür seines Ladens ein Foto. Eine Papiertüte, in der sich 5000 Dollar befinden, wandert auf geheimnisvolle Weise von Hand zu Hand. Ein Romanautor kann nichts mehr schreiben, nachdem seine Frau auf der Straße Opfer eines sinnlosen Gewaltaktes wurde...(Nach: Berlinale-Katalog 1996).

"Wir glauben immer, das Leben spiele sich woanders ab. Im Fernsehen zum Beispiel. Oder im Kino. Doch das ist falsch. Jeder Mensch und jeder Ort ist auf seine Weise interessant und aufregend. Das gilt auch für jede beliebige Straße in Brooklyn. Alles, was passiert ist und passieren wird, passiert jetzt und wird wieder passieren an genau dieser Kreuzung vor dem Tabakgeschäft. Diese Perspektive finde ich ausgesprochen gut." (Harvey Keitel, Interview in Cinema 10/95)

Blue in the Face.
USA, 1994. Regie: Wayne Wang, Paul Auster. Musik: John Lurie (mit Calvin Weston und Billy Martin). Darsteller: Harvey Keitel, Lou Reed, Mel Gorham, Victor Argo, Jim Jarmusch


Bei den Vorbereitungen und vor allem bei den Dreharbeiten zu SMOKE fiel Wayne Wang und seinem Autor Paul Auster auf, dass selbst Nebenfiguren ihres Films, die von Schauspielern unterschiedlichster Herkunft verkörpert wurden, unabhängig vom Drehbuch eine Art Eigenleben entwickelten. Das lag vielleicht auch daran, dass SMOKE nicht nur einfach eine Geschichte erzählen sollte, sondern auch als Hymne auf Brooklyn und seine Bewohner konzipiert war. Die beiden schlugen den Produzenten daher mit Erfolg vor, die Verträge der noch verfügbaren Darsteller und des technischen Teams einfach um eine Woche zu verlängern und mit ihnen an den gleichen Schauplätzen schnell noch einen zweiten Film zu drehen, in dem sie ihre eigenen Ideen mit einbringen konnten. Die Schauspieler und Akteure sollten dabei nach vorgegebenen kurzen Spielnotizen so lange spielen und reden dürfen, bis sie "blau im Gesicht" wurden. Und das ließen sich die stolzen Bewohner von Brooklyn (unter ihnen Jim Jarmusch, Madonna und John Lurie) nicht zweimal sagen.

„(...) eine Art filmischer Song über Freundschaft, Liebe, Heimat und Zugehörigkeitsgefühl inmitten einer verrückten Welt.” (film-dienst)


Fr, 9. Jan // ab 20 Uhr // Abschiedsparty.

Ein Jahr Pathologie. Danke. Macht´s gut. Bei Musik und Kurzweil genießen wir die letzten Stunden...


So, 11. Jan // 15 Uhr // Shotgun Architecture

Ende der Ton- und Lichtinstallation von Justin Bennett. Und tschüss ...